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Backup WordPress: Datenbank sichern

Alle Texte, Einstellungen, Links usw speichert WordPress in der Datenbank, die Ihr zu Beginn der Installation angelegt habt.

Im Falle eines Hacker-Angiffs, Server-Crashs, Plugin-Fehlers oder sonstigen Katastrophen sollte man ein möglichst aktuelles Backup dieser Datenbank, also den Datenbanktabellen gesichert haben. Neben der gesicherten Datenbank-Tabellen *.sql müssen auch sämtliche Daten auf dem Server regelmäßig in ein Backup-Verzeichnis auf den eigenen Rechner kopiert werden. Vor dem Backup sollten unnötige Daten wie  SPAM-Kommentare oder Daten von Statistik Plugins gelöscht werden, um die Datenmenge gering zu halten. Um die wichtige Datenbank-Sicherung vorzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. phpMyAdmin

Die meisten Provider bieten zur Verwaltung der MySQL Datenbanken das Programm phpMyAdmin.

Das Programm ruft Ihr auf, indem Ihr die Endung /phpmyadmin hinter Eure Domain setzt. (www.deinedomain.de/phpmyadmin/index.php)

Na, zugegeben klappt dies im besten Fall 😉

Manchmal ist es auch mysqladmin/, oder es funktioniert gar nicht und Ihr müsst in Eurem Kundenkonto beim Provider schauen, ob es von dort einen Zugang gibt (z.B bei Strato)

Wenn es funktioniert, werden zunächst über eine Eingabemaske die Zugangsdaten der Datenbank! (nicht des Servers) abgefragt.

In der oberen Leiste gibt es einen Reiter “Exportieren”. Hiermit öffnet sich eine neue Eingabemaske, in der es meist Auswahlmöglichkeiten für Datenbank und Format (bitte SQL einstellen) zum Export gibt.

Normalerweise reicht der Export mit den automatischen Einstellungen. Wenn Ihr sicher gehen wollt, überprüft in den erweiterten Einstellungen noch folgende Häkchen:

  • AUTO_INCREMENT-Wert
  • ‘DROP TABLE’ Beim Export werden hier SQL-Befehle zum Löschen der Tabellen mit eingefügt. Eingelesene Daten überschreiben so eventuell bereits vorhandene Tabellen. Somit vermeidet man das manuelle Löschen dieser Tabellen beim erneuten Einlesen.
  • Vollständige ‘INSERT’s
  • Erweiterte ‘INSERT’s

Nun also nur noch auf den Button klicken und die Datei im Backup-Ordner sichern.

 fertig 🙂

2. Plugins

In der Plugin-Directory von WordPress.org gibt es eine große Auswahl. Hier die besten Beispiele:

http://wordpress.org/extend/plugins/wp-db-backup/

http://wordpress.org/extend/plugins/wp-dbmanager/

http://wordpress.org/extend/plugins/bei-fen/

http://wordpress.org/extend/plugins/wordpressbackup/

Plugins, die Daten Online sichern:

http://wordpress.org/extend/plugins/wordpress-backup-to-dropbox/

http://wordpress.org/extend/plugins/wponlinebackup/

Plugins können z.B. automatische Backups nach Zeitplänen herstellen. Bei der Datensicherung können auch bestimmte Datenbanktabellen (z.B. von plugins) ausgeschlossen werden (bei DB Manager). Nach der Installation des Plugins muss man evtl überprüfen, ob der Ordner wp-content beschreibbar ist. Das Backup kann bei Bedarf im Adminmenü unter dem Punkt “Werkzeuge” > “Backup” aufgerufen werden.

Bei Plugins sollte man beachten, dass man die Kontrolle über die Herstellungsfunktion unter Umständen nicht ganz behält. Das heißt, was wohin geschrieben wird, bestimmt das Plugin. Auch in welchem Format/in welchem Zeichensatz. Manuelles Rückspielen ist so ebenfalls die sicherste Variante.

Werkzeuge / Exportieren im WordPress Backend

Über diese Funktion lassen sich die Daten der Artikel, Seiten, Kommentare, Felder, Kategorien und Tags ebenfalls sichern.

Allerdings ist sie nur eingeschränkt zu empfehlen!

Hierbei fehlen die Einstellungen von Plugins oder anderen wichtigen Dateien. Wenn WordPress also tatsächlich gar nicht mehr funktioniert, wäre diese Backup-Datei unbrauchbar.

 

 

 

 

 

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